Das Bauprojekt für das neue Produktions- und Montagegebäude der V-ZUG<\/a> namens Zephyr Ost im Tech Cluster<\/span> Zug<\/a> ist das bislang grösste, bei dem CO2-angereicherter Beton zum Einsatz kommt. Er entsteht aus Recyclingbeton des Baustoffkonzerns Holcim<\/a>, der durch ein Verfahren von neustark<\/a> mit CO2 angereichert wird. Die Bauarbeiten sind laut einer Medienmitteilung<\/a> am Mittwoch gestartet. Das Gebäude<\/span> soll 2023 in Dienst gestellt werden.<\/p>\n Für diesen klimafreundlichen Beton wird zum ersten Mal CO2 aus der Schweiz eingesetzt. Das in Bern ansässige und 2019 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH<\/a>) ausgegliederte Start-up neustark gewinnt das CO2 aus der Abwasserreinigungsanlage der ara region bern AG<\/a>.<\/p>\n Das rezyklierte Granulat für die Betonproduktion wird von der Recycling-Aufbereitungsanlage Arge EvoREC<\/a> in Oberdorf NW aufbereitet. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen der Holcim Kies und Beton AG und der Zimmermann Umweltlogistik AG<\/a>. Anschliessend wird das Granulat mit dem Trockenverfahren von neustark karbonatisiert. Die Technologie sei in den vergangenen Monaten getestet worden und werde nun kommerziell eingesetzt.<\/p>\n Mit dem Einsatz von 4200 Kubikmeter Recyclingbeton und der CO2-Bindung werde im Vergleich zu einer konventionellen Bauweise insgesamt eine Einsparung von 71 Tonnen CO2 erreicht. Das entspreche etwa der jährlichen CO2-Aufnahme von 3500 Schweizer Tannen.<\/p>\n „Wir freuen uns, mithilfe des innovativen neustark-Verfahrens unserer Vision einer klimaneutralen und zirkulären Betonproduktion einen Schritt näher zu kommen“, so Giovanni Barbarani, Head Concrete Performance<\/span> bei Holcim Schweiz. „Dieses Projekt ist ein Meilenstein auf dem Weg<\/span> zum nachhaltigen Bauen in der Schweiz, auch dank seiner Regionalität und kurzer Transportwege.“<\/p>\n